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EU-Geldwäschepaket Neue Anti-Geldwäsche Verordnung Recht_6

Geldwäscheprüfung 2025: Top 9 Handlungsempfehlungen

Auch wenn die einzelnen EU-Mitglieder formal unterschiedliche gesetzliche Umsetzungen der Geldwäschebekämpfung haben, basieren sie alle auf denselben Grundsätzen, die in den oben genannten Geldwäscherichtlinien festgelegt sind. Die Überwachung der Einhaltung der EU-Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie die Unterstützung der nationalen Aufsichtsbehörden und FIUs. Darüber hinaus wird sie eine direkte Aufsicht über 40 ausgewählte, besonders risikoexponierte Kredit- und Finanzinstitute ausüben und eine unterstützende Rolle für die Aufsicht im Nicht-Finanzsektor spielen. Die BaFin spielt als Finanzaufsichtsbehörde im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung eine zentrale Rolle. Sie kontrolliert, ob die Akteure des Finanzsektors, die sie beaufsichtigt, ihre geldwäscherechtlichen Pflichten umsetzen.

Neues AML-Paket

Die AMLA wird somit zur zentralen Koordinierungsstelle, um einheitliche Standards in der gesamten EU sicherzustellen und grenzüberschreitende Fälle effizient zu bearbeiten. Die Behörde wird in enger Zusammenarbeit mit nationalen Aufsichtsbehörden und anderen relevanten Akteuren sicherstellen, dass Banken und andere verpflichtete Unternehmen die EU-Vorgaben zur Prävention in vergleichbarer Weise im gesamten EU-Raum wirksam umsetzen. Die EU-Länder haben die Anforderungen der EU-Geldwäscherichtlinien in ihre eigenen nationalen Gesetze umgesetzt. In Deutschland zum Beispiel enthält dasdeutsche Geldwäschegesetz (GwG) die von den EU-Richtlinien gesetzten Standards.

Diese betreffen sowohl operative als auch strategische Aspekte und erfordern umfangreiche zeitnahe Anpassungen. Neben 150 Fachbüchern, Zeitschriften und einer Entscheidungs-datenbank bietet diese Fachbibliothek nützliche Umsetzungshilfen für die tägliche Fallbearbeitung sowie ein umfassendes Fortbildungsangebot. Neben dem Transparenzregister werden in den kommenden Jahren ein zentrales Kontenregister sowie ein Immobilienregister eingeführt. Im Immobilienregister werden neben Art, Lage und Eigentümer der Immobilie auch Grundpfandrechte und der Kaufpreis erfasst.

Daher ist es wichtig, dass Sie ausreichend Personal für die Erfüllung der neuen Anforderungen vorhalten und dieses außerdem angemessen schulen. A., die internationale Zusammenarbeit zu stärken und effizienter zu gestalten. Ferner soll die Kooperation zwischen den FIUs verbessert werden, um beispielsweise den Informationsaustausch zwischen diesen zu stärken und dadurch mögliche Auffälligkeiten schneller zu identifizieren und zu bekämpfen.

Update-Seminar für Geldwäsche Officer: Navigiere sicher durch AMLD6

Eine bedeutende Entwicklung im Zusammenhang mit dem AML-Paket war die Vergabe des Sitzes der neuen europäischen Behörde zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung AMLA an Frankfurt am bahigo casino 22. Die AMLA wird voraussichtlich Anfang 2025 ihre operative Arbeit aufnehmen und eine zentrale Rolle bei der Vereinheitlichung wesentlicher Rechtsvorschriften innerhalb der EU spielen. Auf europäischer Ebene gelten zusätzlich die AML-Richtlinien der EU, die einheitliche Standards setzen und länderübergreifende Zusammenarbeit fordern. Um Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung effektiv zu bekämpfen, hat die BaFin sektorübergreifend zwei Abteilungen eingerichtet, die sich ausschließlich mit diesem Themenkomplex befassen.

Werden Abweichungen der erlangten Informationen von jenen im Transparenzregister festgestellt, sind diese innerhalb von 14 Kalendertagen zu melden. Für Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer besteht allerdings das Privileg, von einer Meldung absehen zu dürfen, wenn die Informationen im Rahmen der Ermittlung der Rechtslage oder im Wege der Vertretung in einem gerichtlichen Verfahren erfolgt sind. Mit der neuen EU-Geldwäscheverordnung wird zunächst der Kreis der geldwäscherechtlich Verpflichteten europaweit vereinheitlicht. Unter Geltung der EU-Geldwäscheverordnung gehören – neben den Anbietern von Krypto-Dienstleistungen – zukünftig auch Händler von Luxusgütern, wie Edelmetallhändler, Juweliere oder Händler von Flugzeugen und Jachten zum Kreis der geldwäscherechtlich Verpflichteten. Auch Profifußballvereine und Fußballagenten sind grundsätzlich zukünftig geldwäscherechtlich Verpflichtete.

  • Der Straftatbestand des § 261 StGB bleibt für sie jedoch weiterhin anwendbar.
  • Die Harmonisierung der Standards schafft eine einheitliche Grundlage für die Identifikation wirtschaftlicher Eigentümer und soll Akteuren den Missbrauch komplexer Unternehmensstrukturen zur Verschleierung von Eigentumsverhältnissen erschweren.
  • A., die internationale Zusammenarbeit zu stärken und effizienter zu gestalten.
  • Die nationalen FIUs bleiben auch nach Einrichtung der AMLA für die Entgegennahme und Analyse von Verdachtsmeldungen zuständig.
  • Dies schließt die Überprüfung von Personaldokumenten, Adressnachweisen und, bei erhöhtem Risiko, auch die Herkunft der finanziellen Mittel mit ein.

Beide Abteilungen arbeiten eng mit der Solvenzaufsicht der BaFin zusammen, was einen ganzheitlichen Blick auf die Institute möglich macht. Als integrierte Finanzaufsicht ist die BaFin in der Lage, über Geschäftsbereiche hinweg Zusammenhänge zu erkennen und konsistent und abgestimmt zu handeln. Obwohl Prävention und Strafverfolgung unterschiedliche Schwerpunkte haben, sind sie eng miteinander verknüpft. Eine effektive Prävention durch die Akteure des Finanzmarkts legt den Grundstein für die Strafverfolgung, indem sie verdächtige Aktivitäten frühzeitig erkennt und der FIU sowie den Strafverfolgungsbehörden wichtige Informationen liefert. Zu den neuen Pflichten zählt zudem die Prüfung, ob der Mandant oder sein wirtschaftlich Berechtigter Finanzsanktionen unterliegt. Zusätzlich bedarf es der Einholung von Informationen über die Art der Geschäftstätigkeit des Mandanten.

Ab 2028 übernimmt die AMLA die direkte Aufsicht über rund 40 besonders risikoreiche Kredit- und Finanzinstitute in der EU. Sie führt dafür Überprüfungen und Bewertungen durch und kann Informationen anfordern. Zudem koordiniert sie die Zusammenarbeit zwischen den nationalen Aufsichtsbehörden und den zentralen Meldestellen (FIUs).

In einer zunehmend vernetzten und digitalen Finanzwelt stehen Unternehmen 2025 unter wachsendem Druck, Geldwäsche wirksam zu bekämpfen. Neue Technologien, strengere gesetzliche Vorgaben und immer raffiniertere Methoden von Kriminellen erfordern durchdachte Strategien und robuste Compliance-Systeme. Die Umsetzung dieser verschärften Anforderungen wird eine erhebliche Anpassung der internen Prozesse und Systeme erfordern, um den gestiegenen regulatorischen Erwartungen gerecht zu werden. Hauptaufgabe der dort angesiedelten Zentralstelle für Geldwäscheaufsicht wird sein, die durch die Länder ausgeübte Geldwäscheaufsicht im Nichtfinanzsektor zu koordinieren und zu unterstützen.

Zusätzlich sollen die Verpflichteten noch mehr in die zentrale Rolle des „Gatekeepers“ bei der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung treten. Die Geldwäscheaufsichtsbehörde übt direkte und indirekte Aufsicht über Finanzinstitute mit hohem Risiko aus. Sie kann Sanktionen sowie Maßnahmen bei Verstößen gegen Geldwäschevorschriften verhängen. Die AMLA entwickelt technische Regulierungs- und Durchführungsstandards sowie Leitlinien und Empfehlungen, um ein einheitliches Regelwerk zur Geldwäschebekämpfung in der EU sicherzustellen.

Insbesondere in Deutschland, wo die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Umsetzung überwacht, gibt es signifikante Anpassungen, die von den Verpflichteten umgesetzt werden müssen. Dieser Artikel beleuchtet die wichtigsten Änderungen und vergleicht die alten und neuen Auslegungshinweise der BaFin im Bereich der Anti-Geldwäsche (AML)-Compliance. Auch bei der Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verfolgt die BaFin einen risikobasierten Ansatz. Dieser orientiert sich maßgeblich an den Ergebnissen der Nationalen Risikoanalyse (NRA) sowie der Subnationalen Risikoanalyse (SRA) für den Finanzsektor.

Bei Fragen oder bei Beratungsbedarf können Sie sich gerne direkt an den Autor dieses Beitrages wenden. Damit einher geht ein spürbar erhöhtes Risiko von geldwäscherechtlichen Sanktionen. Insoweit ist den Akteuren der Wirtschaft zu raten, sich frühzeitigen Rechtsrat im Geldwäscherecht und der Geldwäsche-Compliance zu den künftigen Erweiterungen einzuholen. ✔ Du entwickelst ein wirksames Risikomanagement-System nach § 4 GwG – inklusive Länderrisiken, Embargos und ESG-Aspekten.

Der aktuell bestehende Katalog an Maßnahmen, der im Bereich der Sorgfaltspflichten zur Bekämpfung der Geldwäsche zu bewältigen ist, ist bereits umfangreich. Mit der neuen Verordnung haben sich die Anforderungen erheblich erweitert. Das betrifft unter anderem die Kundengruppe der vermögenden Privatpersonen. Das umfasst Finanz-, Anlage- oder Immobilienvermögen (oder eine Kombination daraus), mit Ausnahme des privaten Wohnsitzes des Kunden.

Vor der Übernahme der Aufgabe bei Protiviti hatte sie verschiedene Positionen als Syndikusanwältin, Compliance- und AFC-Expertin in grenzüberschreitenden Finanzinstituten in Deutschland, Österreich und den USA und als Beraterin inne. KI-Modelle können entwickelt werden, um das Risiko von Kunden oder Transaktionen basierend auf historischen Daten und laufenden Transaktionsaktivitäten zu bewerten. Diese Modelle können dynamisch angepasst werden, um Veränderungen im Risikoprofil der Kunden zu berücksichtigen. Verpflichtete sollten, um die mit den Vorgaben einhergehenden zusätzlichen Informations- und Datenmengen zu bewältigen, auf Digitalisierung und den Einsatz von RPA und KI setzen.

Ebenso sind Maßnahmen zur Begrenzung des Missbrauchs von anonymen Zahlungsinstrumenten vorgesehen. Artikel 2 enthält zudem Legaldefinitionen, während Artikel 3 eine Übersicht über die betroffenen Verpflichteten bietet. Diese Änderungen spiegeln die zunehmende Komplexität und den wachsenden Druck wider, die auf Unternehmen ausgeübt werden, um Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung effektiv zu bekämpfen. Die neuen Vorschriften verlangen von den Verpflichteten eine engere Überwachung, umfassendere Dokumentation und eine intensivere Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmensgruppen, um die Integrität des Finanzsystems zu gewährleisten. Nach der EU-Geldwäscheverordnung sind zukünftig auch Geburtsort, eine nationale Identifikationsnummer inkl. Deren Quelle (z.B. Reisepass-Nr., Personalausweis-Nr.), sämtliche Nationalitäten sowie gegebenenfalls die Steueridentifikationsnummer oder vergleichbare Nummer, die vom Staat des gewöhnlichen Aufenthalts zugewiesen wird, zu melden.

✔ Du optimierst deine KYC-Prozesse anhand neuer ML/TF-Risikofaktoren und verbesserst so Kundentransparenz und Risikosteuerung. ✔ Du kennst die aktuellen Anforderungen aus AMLD6, GwG und Sanktionsrecht – und setzt sie sicher und praxisnah im Unternehmen um. Bist du bereit, deine Expertise im Anti-Geldwäsche-Bereich zu vertiefen und gleichzeitig Kundenbindung und Geschäftsstrategie zu stärken? Das S+P Seminar „Update Seminar für Geldwäschebeauftragte“ schärft deine Fähigkeiten in den Schlüsseldisziplinen des KYC, um Kundenprozesse zu optimieren und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Zu den aktualisierten und teilweise neuen Bereichen zählen unter anderem KYC, Krypto, Risikomanagement oder auch die seitens der Verpflichteten einzuhaltenden Sorgfaltspflichten. Mit diesen Änderungen sehen sich Verpflichtete, wie beispielsweise Banken, Versicherungen oder auch Güterhändler mit einer Vielzahl von neuen Herausforderungen konfrontiert.

Daneben gibt es noch die potenziellen finanziellen Verluste durch verlorene Kunden und Geschäftsmöglichkeiten. Kurz gesagt, hilft die Einhaltung der AML-Vorschriften den Unternehmen, gesetzliche Strafen bei Nichteinhaltung zu vermeiden und das Risiko zu verringern, dass ihre Dienstleistungen für kriminelle Aktivitäten genutzt werden. Da die Compliance in der EU auf denselben Zielen, Grundsätzen und Maßnahmen beruht, lohnt es sich, diese zu ermitteln. Im Vereinigten Königreich wird mit den Money Laundering, Terrorist Financing and Transfer of Funds Regulations of 2017 (MLR 2017) die vierte EU-Geldwäscherichtlinie in nationales Recht umgesetzt. Auch das Vereinigte Königreich hat seinen Rahmen für die Einhaltung der AML/CFT-Richtlinie im Laufe der Zeit verfeinert. Das erste Gesetz zur Bekämpfung der Geldwäsche wurde 1987 eingeführt, das jüngste Gesetz zur Bekämpfung der Geldwäsche und der Finanzierung des Terrorismus tritt 2019 in Kraft.

Dies schließt die Überprüfung von Personaldokumenten, Adressnachweisen und, bei erhöhtem Risiko, auch die Herkunft der finanziellen Mittel mit ein. Der Prozess hilft dabei, Risikoprofile der Kunden zu erstellen und verdächtige Aktivitäten frühzeitig zu erkennen. Zusammenfassend sind Anti-Geldwäsche-Maßnahmen entscheidend für die Integrität und Sicherheit des globalen Finanzsystems.

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